Wiener Schule für Kunsttherapie

Der Blick in die Geschichte ist für uns keine Nostalgie, sondern Würdigung dessen, was geworden ist und mit vielen Menschen gemeinsam entwickelt werden durfte. Geschichte ist uns zugleich Ansporn zum Innehalten und Weiterentwickeln. Ausschnittweise kann die nachfolgende Tabellarische Geschichte ein wenig von dem Erfahrungsschatz und die Innovationskraft unserer Ausbildung zeigen. Bis heute hat unsere Leidenschaft für die Kunsttherapie nicht nachgelassen.

 

 

Tabellarische Geschichte des Ausbildungsinstituts Wiener Schule für Kunsttherapie (WSK)

 

12.9.1991

Gründungstreffen der Proponenten der Wiener Schule für Kunsttherapie, Doris Radner,

Katharina Hinterlang, Charlotte Haider, Regina Aigner, Ernst J. Wittkowski

 

1.-3.11.1991

Einführungsseminar in die Kunsttherapie in St. Corona am Wechsel unter der Leitung von Prof. Dr. Rech

 

2.1.1992

Gründungsversammlung der Wiener Schule für Kunsttherapie als Trägerverein für das Ausbildungsinstitut

Bestätigt am 24.5.1992

Beschluss zur Kooperation mit der Kölner Schule für Kunsttherapie

Ernst Johannes Wittkowski übernimmt die Funktion des Weiterbildungsleiters.

 

September 1992

Beginn der ersten Weiterbildungsgruppe mit folgenden Dozenten:

Prof. Peter Rech, Wolfgang Zöller, Irmgard M. Starke, Ernst J. Wittkowski, Veronika Rüchardt, Elisabeth McGlynn, Barbara Putz Plecko, Michael Ertl, Harald Picker

 

1993

Beschluss zur Kooperation mit dem Seminar für Bild- und Gestaltungsarbeit in Bamberg, Gründerin und Leiterin Irmgard M. Starke

Zusammen mit Irmgard M. Starke als stellv. Ausbildungsleiterin wird das Curriculum der WSK überarbeitet und die heutige Grundstruktur festgelegt.

 

1994

Einmietung der Schule in die Räume des Instituts für Sozialtherapie und Psychoanalyse in der Apostelg. 25-27, 1030 Wien und Start der 2. Ausbildungsgruppe mit dem neuen Curriculum.

 

1995

Die WSK wird als psychotherapeutische Weiterbildung im engeren Sinne des Psychotherapiegesetzes anerkannt.

 

1996

Teilnahme am 1. Weltkongress für Psychotherapie in Wien mit einem Informationsstand (gestaltet von Sonja Lixl und Marbod Fritsch) und mit einem Seminar von Irmgard M. Starke.

 

21.-23.2.1997

Die WSK richtet das 1. Internationalen Symposium zur Kunsttherapie in Österreich zum

Thema „Theoretische Grundlagen der Kunsttherapie“ aus.

Ort: Hochschule für Angewandte Kunst, Wien

Referenten: Prof. Peter Rech, Prof. Gaetano Benedetti, Dr. Erich Franzke, Irmgard M. Starke

Barbara Putz-Plecko, Andy Chicken, Erwin Bakowsky

 

25. Mai 1997

Gründungsversammlung des Österreichischen Fachverbandes für Kunst- und GestaltungstherapeutInnen. Der erste Vorstand wurde gebildet von Lore Jimenez-Alonso (1. Vorsitzende), Susanne Bulfon (2. Vorsitzende), Gernot Scheucher (Kassier), Christian Holzknecht (Schriftführer), Ernst Johannes Wittkowski (Delegierter der Ausbildungskommission). In die Ausbildungskommission wurden Vertreter der Weiterbildungsinstitute, VHS Stöbergasse, Seminar für Mal- und Gestaltungstherapie und Wiener Schule für Kunsttherapie entsandt. In der Gründungsversammlung wurde beschlossen, das Rahmencurriculum des ÖGKT mit seiner tiefenpsychologischen Orientierung  zur inhaltlichen Grundlage der Arbeit des Fachverbandes zu machen. Bei der Erstellung des Rahmencurriculums waren Irmgard Maria Starke und Ernst Johannes Wittkowski aufgrund ihrer Erfahrungen in Deutschland wesentlich beteiligt.

 

1.10.1997

Die Räume in der Porzellangasse 48/6, 1090 Wien werden endgültig zum Sitz der WSK.

 

1998

Gemeinsame Leitung der WSK durch Irmgard M. Starke und Ernst Johannes Wittkowski.

 

Seit 1998 findet einmal jährlich die Präsentation der künstlerischen Abschlussarbeiten unserer jeweiligen Diplomandinen mit großer öffentlicher Resonanz im WUK 1090 Wien statt.

 

 

17.- 20. September 1999

Vorstellung des ÖFKG und der WSK auf der ECArTE (European Consortium for Arts Therapies Education) - Conference in Münster.

Referent: Ernst Johannes Wittkowski.

 

26. Februar 2000

trat der ÖFKG mit seiner 1. Fachtagung mit dem Thema „Kunst- und Gestaltungstherapie in Österreich“ im Festsaal des Kinderheims „Hohe Warte“ an die Öffentlichkeit. Referenten waren u.a. Prof. Dr. Gabriel (Primar des Otto Wagner Spitals) sowie Prof. em. Dr. Peter Petersen. Moderatorin der Podiumsdiskussion: Irmgard Maria Starke. Auf dieser Tagung reifte ihr Entschluss, endgültig mit der phronetischen Kunsttherapie nach Wien zu übersiedeln.

 

16. Februar 2001

Mitbegründung der Konferenz deutschsprachiger Verbände für Kunst- und Gestaltungstherapie in der Kunsthalle Mannheim. Der ÖFKG war durch Lore Jimenez-Alonso und Irmgard Maria Starke vertreten.

 

 

2001

Die WSK bekommt durch Irmgard Maria Starke (Begründerin der Phronetik®) die Berechtigung als einzige Ausbildungsstätte in Europa zur Erlangung des Diploms für phronetische Kunsttherapie.

 

2./3. November 2001

2. Fachtagung des ÖFKG zum Thema: „Menschenbilder – Bilder vom Menschen“

im Jugendstiltheater Baumgartner Höhe. Referenten: Irmgard Maria Starke, Prof. Dr. Alfons Reiter, Dr. Gisela Schmeer. Vortrag von Irmgard Maria Starke „Das Menschenbild in der phronetischen Kunsttherapie“

 

4 - 6.Oktober 2002

Teilnahme am Kongress in Salzburg zum Thema „Trauma – Kreativität, Therapie mit künstlerischen Medien“ mit dem Vortrag von Ernst Johannes Wittkowski zu „Kunsttherapeutische Landschaften in Österreich – Gedanken zur ökologischen Landschaftsgestaltung“ und Shird Schindler zum Thema „Pränatalzeit: Wurzeln der Kreativität“

 

19.Oktober 2002

Symposium „Sinnlich Sein“ in Zusammenarbeit mit Austrian Association for Art and Creativ Therapy im den Räumen des Bildungsministeriums auf der Freyung in Wien. Vortrag von Irmgard Maria Starke zu „Krisenbegleitung und Ressourcenarbeit aus Sicht der phronetischen Kunsttherapie“ und Vortrag von Ernst Johannes Wittkowski zu „Kunsttherapeutische Landschaften in Österreich – Zur beruflichen Integration von Kunst- und Gestaltungstherapeuten“

 

14.10.2003

Mit Freude durften wir Edith Kramer und Karin Dannecker zur Präsentation ihrer Bücher in der WSK begrüßen.

Edith Kramer: Kindheit und Kunsttherapie und Karin Dannecker: Internationale Perspektiven der Kunsttherapie. Beide im Verlag Nausner und Nausner erschienen.

 

2007-2009

Umfangreiche Arbeiten am Ausbildungscurriculum der WSK

 

2012

Fest zum 25-jährigen Bestehen der WSK

 

21.9.2013

4. Fachtagung des ÖFKG „Bildsprachen“, ReferentInnen: Marie-Theres Gallnbrunner, Heilgard, Bertel, Irmgard Maria Starke, Thomas Stegemann, Klaus Paulitsch

Vortrag von Irmgard Maria Starke „Kunsttherapeutische Theorie zur Entstehung und Wirksamkeit von Bildern“

 

2015

Enge Zusammenarbeit mit der neu gegründeten „Akademie für Phonetik“