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Die Weiterbildung der WSK entspricht den Qualitätskriterien des Österreichischen Fachverbandes für Kunst- und GestaltungstherapeutInnen (ÖFKG), bei dessen Gründung die Leiter der Wiener Schule für Kunsttherapie, vor allem Ernst Johannes Wittkowski und in der inhaltlichen Ausrichtung Irmgard Maria Starke mitbestimmt haben. Unsere Ausbildung wird in Österreich als "psychotherapeutische Weiterbildung im engeren Sinn" (Stumm 1995) angeführt.
Neben der gesetzlichen Anerkennung gibt es jedoch auch das Faktum der sozialen und praktischen Anerkennung, die sich in Arbeitsmöglichkeiten zeigt. Die Arbeitsmöglichkeiten sind unabhängig von der gesetzlichen Anerkennung der Kunsttherapie als eigenständigem Beruf. Die Geschichte in Deutschland belegt eindrucksvoll wie erfolgreich diese Therapieform ein fester Bestandteil des Gesundheitswesens werden kann, ohne jemals die staatliche Anerkennung als eigenständigem Beruf erhalten zu haben.
Mittlerweile setzt sich in Österreich immer mehr das Bewusstsein und die Erfahrung durch, dass Kunsttherapie eine erfolgreiche ergänzende Therapieform ist, die sich vielseitig in sozialen und pädagogischen Bereichen und in Institutionen des Gesundheitswesens einsetzen lässt. Das lässt sich auch an den vermehrten Stellenausschreibungen für KunsttherapeutInnen ablesen. Inzwischen gibt es bei uns Anfragen von Arbeitgebern nach von uns ausgebildeten KunsttherapeutInnen. Und mit Freude können wir sagen, dass alle unsere AbsolventInnen, die diesen Beruf ausüben wollten, auch als KunsttherapeutInnen arbeiten, und wir mittlerweile auch schon Anfragen von Kliniken bekommen, die Kunsttherapie anbieten möchten. |