Anerkennung

Die Weiterbildung der WSK entspricht den Qualitätskriterien des Österreichischen Fachverbandes für Kunst- und GestaltungstherapeutInnen (ÖFKG), bei dessen Gründung die Leiter der Wiener Schule für Kunsttherapie, vor allem Ernst Johannes Wittkowski und in der inhaltlichen Ausrichtung Irmgard Maria Starke mitbestimmt haben. Unsere Ausbildung wird in Österreich als "psychotherapeutische Weiterbildung im engeren Sinn" (Stumm 1995) angeführt.
Den Österreichischen Fachverband für Kunst- und GestaltungstherapeutInnen (ÖFKG ) gibt es seit 1997. Wir gestalten als Schule mit unseren AbsolventInnen die Geschicke des Verbandes wesentlich mit. Ziel dieses Berufsverbandes ist die Anerkennung des Kunsttherapeuten als eigenständigem Beruf auf der Basis eines ausformulierten Berufsbildes. Wir arbeiten dabei mit anderen Berufverbänden zusammen in Richtung der Entwicklung einer gesetzlichen Grundlage für die Anerkennung des Berufsbildes "KunsttherapeutIn". Auch als Ausbildungsleiter gestalten wir in den entsprechenden Gremien zu unserer Freude maßgeblich mit.

Neben der gesetzlichen Anerkennung gibt es jedoch auch das Faktum der sozialen und praktischen Anerkennung, die sich in Arbeitsmöglichkeiten zeigt. Die Arbeitsmöglichkeiten sind unabhängig von der gesetzlichen Anerkennung der Kunsttherapie als eigenständigem Beruf. Die Geschichte in Deutschland belegt eindrucksvoll wie erfolgreich diese Therapieform ein fester Bestandteil des Gesundheitswesens werden kann, ohne jemals die staatliche Anerkennung als eigenständigem Beruf erhalten zu haben.
Unser Anliegen ist es, weiter daran mitzuwirken, dass auch in Österreich die Kunsttherapie zum festen Bestandteil des Gesundheitswesens wird und weiterhin an der gesetzlichen Verankerung des Berufsbildes mitzuarbeiten.
Eine entscheidende Voraussetzung hierfür ist die Qualität einer Ausbildung. Entscheidend für den Berufserfolg sind einzig die Qualität der Weiterbildung und die Kompetenz des/der einzelnen KunsttherapeutInnen.

Mittlerweile setzt sich in Österreich immer mehr das Bewusstsein und die Erfahrung durch, dass Kunsttherapie eine erfolgreiche ergänzende Therapieform ist, die sich vielseitig in sozialen und pädagogischen Bereichen und in Institutionen des Gesundheitswesens einsetzen lässt. Das lässt sich auch an den vermehrten Stellenausschreibungen für KunsttherapeutInnen ablesen. Inzwischen gibt es bei uns Anfragen von Arbeitgebern nach von uns ausgebildeten KunsttherapeutInnen. Und mit Freude können wir sagen, dass alle unsere AbsolventInnen, die diesen Beruf ausüben wollten, auch als KunsttherapeutInnen arbeiten, und wir mittlerweile auch schon Anfragen von Kliniken bekommen, die Kunsttherapie anbieten möchten.
Zusätzlich ist die Phronetik® in den Bereichen Forschung, Bildung und Methodik international markenrechtlich geschützt. Die Ausbildung der Wiener Schule für Kunsttherapie schließt nicht nur mit dem Diplomkunsttherapeuten allgemein ab, sie berechtigt zusätzlich zur Ausübung der kunsttherapeutischen Methoden der Phronetik®.

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