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Download: Didaktik.pdf Didaktik Wir arbeiten mit und durch Gestaltungen. Gestaltungen kommen aus der Wahrnehmung, aus der Erinnerung, aus der Phantasie, aus Träumen und aus der Tiefe unseres Wesens. Immer sind sie zugleich Eindruck und Ausdruck, Projektionsmöglichkeit und Spiegel für den, der sie erlebt. Was ein Mensch erlebt und wie er es erlebt, zeigt sich daran, was er darstellt und wie er es darstellt. Der psychologische und therapeutische Umgang mit Gestaltungen erfordert besondere Erfahrungen und Fertigkeiten: Einfühlungsvermögen, Intuition, Analysefähigkeit und Selbstreflexion sind unerlässliche Voraussetzungen für die Tiefenwahrnehmung und fundierte Kenntnisse des Materials und der gestalterischen Prozesse sind Voraussetzung für einen kompetenten Umgang mit dem Prozess und den Gestaltungen. Das pädagogische Prinzip unserer Weiterbildungen ist: Lernen durch Erfahrung. Die Komplexität des kunsttherapeutischen Prozesses wird durch praktische Übungen sukzessive wahrnehmbar und begreifbar gemacht. Nur durch präsente Wahrnehmung treten wir in Kontakt mit der Wirklichkeit. Wahrnehmung und Gesundung geschieht immer nur gerade in diesem Moment. Dieser Wahrnehmung müssen wir uns jedoch bewusst sein. Die Bewusstwerdung geschieht in der Bearbeitung der Übungserfahrungen in der Gruppe und in der begleitenden Einzeltherapie. Die weitere theoretische Durcharbeitung der praktischen Übungen gibt dem Bewusstsein Ordnungs- und Differenzierungsmöglichkeiten. Aus dieser Verknüpfung von theoretischer Untermauerung und konzentrierter Praxis bildet sich eine differenzierte und nützliche Landkarte für den individuellen Weg innerhalb der kunsttherapeutischen Landschaft.
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