Wiener Schule für Kunsttherapie

DIE WIRKSAMKEIT DER KUNSTTHERAPIE

Vortragende auf der Konferenz im Rahmen des 30 jährigen Jubiläums

der Wiener Schule für Kunsttherapie am 6.11.2022

 

 

 

Prof. Dr. Karin Dannecker hat Kunst-, Sonder- und Diplompädagogik in Frankfurt/M. und Kunsttherapie an der New York University, New York, u.a. bei Edith Kramer studiert. 1992 wurde sie promoviert, 2005 schloss sie die Habilitation ab. 

Sie lehrte Kunsttherapie an der Universität Köln und an der Universität der Künste Berlin. Im Jahr 2005 begründetet sie das ersten MA-Kunsttherapie-Studium in Deutschland an der weißensee kunsthochschule berlin, wo sie seither die Leitung innehat. 

 

Ihre Forschung konzentriert sich auf die Wirksamkeit von Kunsttherapie auf der Grundlage interdisziplinärer Ansätze. Sie ist approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und arbeitet seit mehr als 30 Jahren mit psychiatrischen und psychosomatischen Patienten. 

 

Neben zahlreichen Artikeln hat sie zwei Monographien verfasst: Kunst, Symbol und Seele (2014, 4. Aufl.), und Psyche und Ästhetik. Die Transformationen der Kunsttherapie (2021, 4. Aufl.), und ist Herausgeberin von vier Büchern: Internationale Perspektiven der Kunsttherapie (2003); KunstAußenseiterKunst (2011, mit W. Voigtländer); Warum Kunst? Über das Bedürfnis, Kunst zu schaffen, 2017 (mit U. Herrmann); Arts Therapies and New Challenges in Psychiatry (2018)

 

 

Prof. Dr. Uwe Herrmann ist Kunsttherapeut mit dem Abschluss des Postgraduate Diploma in Art Therapy, des MA in Art Psychotherapy und des PhD am Goldsmiths College, London.

Er studierte Sozialpädagogik an der FH Hagen, Freie Kunst an der FH Hannover, und Kunsttherapie an den Universitäten von Hertfordshire und London. Er erwarb den Master of Art in Art Psychotherapy am Goldsmiths College der London University, wo er seine Forschung über Kunsttherapie mit geburtsblinden Menschen im Jahr 2012 mit dem PhD abschloss.

Seit 1991 arbeitet er als Kunstpsychotherapeut und bildender Künstler mit blinden und sehbehinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus dem Regel- und Mehrfachbehindertenbereich der Landesbildungszentrums für Blinde in Hannover. 

 

 

Elizabeth McGlynn, Univ. Lekt., MA und Diploma in Art Psychotherapy  Mag. Art, 

 

geboren in London, ist Künstlerin, Kunsttherapeutin und Lektorin an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Studium an der Hochschule der Künste Zürich, Staatliche Kunstakademie Düsseldorf und Goldsmith’s College London. Arbeitsgebiete sind Kunst und Therapie, Bildende Kunst, Kunst im sozialen Raum und künstlerische Forschung.

  

Diploma in Art Psychotherapy (British Association of Art Therapy BAAT)

MA in Art Psychotherapy (Goldsmith’s College, University of London)

Studium (freie Kunst) an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf

Mag. Bildnerische Erziehung (Hochschule der Künste Zürich) 

2007 Würdigungspreis des Bundesministeriums für  Kunst und Kultur der Republik Österreich für Projekte der Kunst im sozialen Raum

 

Aktuelle Tätigkeiten:

Freischaffende Künstlerin mit Atelier in Wien

Universitätslektorin an der Universität für Angewandte Kunst, Wien

Kunsttherapeutin am Psychosomatischem Zentrum Waldviertel – Universitätsklinikum für Psychosomatische Medizin Eggenburg 

Dozentin an der Akademie für Bildende Künste München 

Freie Praxis für kunsttherapeutische Supervision, ambulante Kunsttherapie, Fortbildungen 

 

Seit über 20 Jahren erlebe ich die Dynamik zwischen meiner künstlerischen, klinischen und akademischen Tätigkeit als Herausforderung aus der sich zahlreiche kreative Synapsen ergeben.

Forschung und Lehre können auf die langjährige Erfahrung im klinischen und künstlerischen Bereich als wichtige Ressourcen zurückgreifen und weiterentwickeln.

Diese Ressourcen haben sich als effizientes Format für aktuelle kulturelle und gesellschaftliche Themen und deren Psychodynamik herausgestellt und dies besonders im klinischen Schwerpunkt 

mit PatientInnen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung und in der klinischen sowie akademischen Arbeit mit Gruppen mit  besonderer Berücksichtigung von Aspekten kultureller Identität.

 

 

Dipl. Kunsttherapeutin Hanna Nöthig

- Studium der Malerei an der Hochschule für Gestaltung Basel/ Schweiz.

- Bühnenbildstudium in London. Anschließend: Kulturschaffende an Theatern,

im In- und Ausland.

- Hochschulstudium der Kunsttherapie am Kolleg für Weiterbildung und

Forschung, an der „Kunsttherapie Berlin“ mit dem Abschluss: Art

Psychotherapy Diploma d. Goldsmiths College, University London, England.

- Weiterbildung Psychosoziale Onkologie (WPO) in Kooperation

mit der Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie (PSO)

Praxis, unter anderem:

- Mehrjährige Mitarbeit beim „Projekt Tigerherz… wenn Eltern Krebs haben“

Angebote für Kinder und Jugendliche mit onkologisch erkrankten Eltern

am Tumorzentrum Freiburg- CCCF- Uniklinik Freiburg

- Aufbau eines kunsttherapeutischen Angebots für onkologisch erkrankte Eltern

in der ambulanten onkologischen Nachsorge, gefördert von der Stiftung

„Leben mit Krebs“, in der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Freiburg /

Uniklinik.

- Langjährige kunsttherapeutische Trauerbegleitung im „AtelierJacobi5“,

Freiburg; in Zusammenarbeit mit: „Alles ist anders“, Verein für trauernde

Kinder und Jugendliche „Trauer Leben Freiburg“, Trauer-Selbsthilfegruppe

(bis 2021)

- Ist seit mehreren Jahren kunsttherapeutisch in der psychosomatischen

Abteilung der Reha-Klinik Hausbaden in Badenweiler, Schwarzwald, tätig.