Über uns

Wir sind ein unabhängiges Privatinstitut, welches 1992 von Ernst Johannes Wittkowski gegründet wurde. Am Entstehungsprozess eines Österreichischen Standardcurriculums für Kunsttherapie waren wir maßgeblich beteiligt. Aktuell arbeiten wir, gemeinsam mit anderen Ausbildungsinstituten, an einem eigenen Berufsgesetz für Kunst- und Gestaltungstherapie in Österreich.

Unsere Ausbildung ist Wissensvermittlung und Bildung im Sinne von Persönlichkeitsbildung. Es braucht Zeit und Raum, um die Möglichkeiten und Bedingungen der Bildenden Kunst zu erforschen und die eigene künstlerische Sprache zu finden und zu üben. Es braucht Zeit, die eigenen Bedürfnisse und Wünsche kennen und annehmen zu lernen, einen neuen Umgang damit zu finden. Diese Bereitschaft, sich auf eigene Entwicklungsprozesse einzulassen, ist die vielleicht wichtigste Voraussetzung, um gemeinsam mit einem fundierten Wissen um künstlerische und therapeutische Prozesse Menschen in ihren eigenen Entwicklungsprozessen verantwortungsvoll zu begleiten. 

Die kontinuierliche vierjährige persönliche Begleitung durch die Lehrenden und die Ressourcen der Ausbildungsgruppe bilden den Rahmen für eine tiefe Erweiterung der persönlichen und in der Praxis erprobten beruflichen Kompetenzen. Um diese individuelle und persönliche Begleitung zu ermöglichen, bieten wir die Ausbildung in Form einer kontinuierlichen Gruppe mit begrenzter Teilnehmer:innenzahl an.

Unser Leitbild

Vision -
Unsere Überzeugung

Mit unserer Ausbildung zur Kunsttherapie und zum Kreativtraining wollen wir, in der Annahme, dass der Mensch mit schöpferischer Handlungskraft ausgestattet ist, zu einer individuellen und gesellschaftlichen Reifung beitragen. 
  


Durch ihren ganz spezifischen Zugang weckt die Kunsttherapie die schöpferischen Kräfte im Menschen und schafft neue Lebensmöglichkeiten. Sie wird zur therapeutischen Begleitung, Weiterentwicklung und Persönlichkeitsentfaltung eingesetzt.

Mission -
Unsere Basis

Unsere Ausbildung basiert auf dem Wissen und der Erfahrung der Kunsttherapie der letzten Jahrzehnte und auf dem Wissen der Tiefenpsychologie, der Erkenntnisse der Neurowissenschaften sowie auf den Möglichkeiten des Ausdrucks in der Kunst. Wir lehren und erforschen die Prozesse, die auf dieser Basis initiiert werden.

Als lernende Organisation sehen wir uns verpflichtet, die Ausbildung laufend entsprechend der aktuellen Wissenschaften und Erkenntnissen im Gesundheitswesen wie auch der Wirkkraft der Kunst zu erweitern und immer wieder neu zu fundieren.
  


Wir nutzen die Bandbreite der bildenden Kunst. Einen Schwerpunkt bildet das Material Tonerde in ihrer unmittelbaren, in der Tiefe berührenden, Formbarkeit.

Werte -
Unser Selbstverständnis

Wir sehen es in unserer Verantwortlichkeit allen Menschen, unabhängig von Geschlechtsidentität, Lebensrealität und Lebensbedingung, vorurteilsfrei zu begegnen. Das setzt ein hohes Maß an Selbstreflexion, Konfliktfähigkeit und Achtsamkeit voraus. Durch die kunsttherapeutische Haltung, die wir in unserer Ausbildung vermitteln, leisten wir unseren Beitrag zu einem gesellschaftlichen Miteinander, geprägt durch Wertschätzung dem Leben und unserem Lebensraum Erde gegenüber.

Unsere ethische Haltung

Ethische Richtlinien dienen der Orientierung für verantwortungsvolles Handeln um  Menschen im sozialen Miteinander vor psychischer, emotionaler und körperlicher Schädigung zu bewahren. Ethisches Handeln wird durch Erziehung und Erfahrung gelernt, gelehrt und integriert. Folgende Prinzipien liegen dem ethischen Handeln der WSK zu Grunde und sind sogleich die Vorbereitung für das kunsttherapeutische Handeln in der eigenen Praxis:

Den ethischen Prinzipien der Autonomie, Selbstbestimmtheit und Gleichheit verpflichtet, begegnen wir dem Anderen, der sich uns anvertraut, in einer Haltung auf Augenhöhe.

Wir sind wachsam gegenüber jeder Art von Missbrauch und handeln dementsprechend.

Der Bereitschaft zur permanenten Selbstreflexion und zur Reflexion eigenen Handelns sind wir verpflichtet und erwarten diese auch von den Auszubildenden an der WSK.

Wir erkennen und anerkennen unsere eigene Grenzen, die Grenzen der Anderen, aber auch die Grenzen der Kunsttherapie selbst.

Wir verpflichten uns zur Verschwiegenheit und Wahrung des Vertrauensverhältnisses gegenüber Außenstehenden. Das schließt die Gestaltungen, die in den Ausbildungsseminaren und im kunsttherapeutischen Setting entstehen, mit ein.

Unsere Aufgabe ist es eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung zur Kunsttherapie anzubieten und zu lehren. Deshalb bilden wir uns kontinuierlich weiter und setzten uns mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Kunsttherapie betreffen könnten, auseinander.

Der eigene künstlerische Ausdruck bedarf einer regelmäßigen Pflege und Weiterbildung.

Die Rolle und das Setting, in dem wir einander begegnen, muss unmissverständlich kommuniziert werden, sodass es allen daran Beteiligten klar und einsichtig ist.