Wiener Schule für Kunsttherapie

9. März 2026, 18:30 - 20:30

KÜNSTLICHE ODER SINNLICHE INTELLIGENZ?

Über die Einflüsse der technologie-basierten Medien in der Kunsttherapie

Vortrag via Zoom


Die allumfassende Präsenz digitaler Medien, des Internets und der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) im Alltag stellt die Kunsttherapie vor viele professionelle und ethische Herausforderungen. Die zum Teil extrem faszinierende Seite der unendlich erscheinenden Möglichkeiten von Computern und Apps beeinflussen das Denken und Fühlen, die Wahrnehmung, das Verhalten und die Kunst.


Ob als zunehmend verwendete Kommunikationsform zum Selbst-Ausdruck in den sozialen Medien, den Möglichkeiten interaktiver Kunstgestaltung oder Online- Therapie, jedoch auch als Verursacher drastischer Einsamkeits- und Isolationserfahrungen bis zum Verlust körperlich-sinnlichen Erlebens: die Verwendung technologie-basierter Medien bringt positive und negative Effekte mit sich.


Was das für die Kunsttherapie bedeutet soll in diesem Vortrag diskutiert werden.
Neuere Studien zur Implikation digitaler Medien in der kunsttherapeutischen Praxis werden grundlegenden Annahmen gegenübergestellt, dass Entwicklung und Veränderungen vorwiegend auf der sinnlich materiellen Ebene des künstlerischen Materials und der fein abgestimmten Beziehungsprozesse stattfinden. Fallvignetten illustrieren die Überlegungen.

Dozentin: Prof. Dr. habil. Karin Dannecker
ist Kunsttherapeutin MA, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und em. Professorin an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Sie arbeitet in privater Praxis in Berlin

 

Teilnahmekosten: 65€

Für Studierende an der WSK werden zwei Einheiten Theorie angerechnet